1975 – 1980

Die Einweihung des überholten Rasenplatzes in Wilfingen war 1975 das große Ereignis im Vereinsleben schlechthin und bedeutete einen weiteren Meilenstein in der Geschichte und Entwicklung des noch jungen Vereins. Dieses Fest wurde würdig begangen, alle Dachsberger Vereine zeigten durch ihre Mitwirkung bei den Feierlichkeiten ihre Verbundenheit zum Fußballverein. Absoluter Höhepunkt des Einweihungsfestes war schließlich das Spiel einer Hotzenwaldauswahl gegen den damaligen Erstamateurligaabsteiger SV Laufenburg, daß die Favoriten aus dem Rheintal etwas glücklich mit 3:2 Toren für sich entschieden.

Rein sportlich gesehen brachte das Spieljahr 1975/76 den ersten großen Höhepunkt für den Verein. Die Aufbauarbeit unter Trainer Roland Böhler, aus Laufenburg stammend und dort etliche Jahre Spieler der 1. Mannschaft, hatte mit der Meisterschaft endlich Früchte getragen. Roland Böhler, Lehrer in Ibach, hatte die Betreuung der 1. Mannschaft mitten im Spieljahr 1973/74 als Nachfolger des Höchenschwanders Buschle übernommen. Im ersten Jahr seiner Tätigkeit reichte es zum 3. Tabellenrang, im folgenden Jahr musste man mit dem undankbaren 2. Tabellenplatz vorliebnehmen. Gerade ein winziges Törchen hatte gefehlt, um gegenüber Luttingen den Aufstieg zu erringen. Vielen Spielern und Anhängern wird dieses denkwürdige Finale, als es um jedes Tor ging, ewig in Erinnerung bleiben. In der Saison 1975/76 wurde die Mannschaft und ihre Fans jedoch für alle vorausgegangenen Enttäuschungen entschädigt, die Meisterschaft wurde mit klarem Vorsprung errungen und auch die folgenden Bezirksmeisterschaftsspiele, die sogar den Einzug ins Endspiel gegen Steinenstadt brachten, verdeutlichten den auswärtigen Gegnern, dass man es mittlerweile auf dem Dachsberg verstand, einen technisch guten und erfolgreichen Fußball zu spielen. Dem erstmaligen Mitwirken in der Kreisliga-A-Staffel musste die Mannschaft in der Saison 1976/77 ihren Tribut zollen.

Zwar hatte man hervorragend begonnen und gegen solche Klassengegner wie Säckingen, Karsau, Rheinfelden oder Laufenburg bemerkenswerte Resultate erzielt, am Ende der Spielzeit musste man trotzdem in den sauren Apfel des Abstieges beißen. Dass man auf der anderen Seite für die Kreisliga-B-Staffel fast wieder zu gut war, bewies das Spieljahr 1977/78, als man unter Trainer Jürgen Lonardoni, aus St. Blasien ohne Niederlage den sofortigen Wiederaufstieg schaffte und rechtzeitig zum 10-jährigen Jubiläum eine erneute Meisterschaft an Dachsbergs-Fahnen heften konnte.

Zu den besonderen Ereignissen im FC-Vereinsleben gehörte auch ein Sportwerbetag im Sommer 1976. Das denkwürdige Spiel der Dachsberger Gemeinderäte gegen ihre Kollegen aus Ibach zog Hunderte von interessierten Zuschauern an, man hätte glauben können, sämtliche Einwohner aus beiden Gemeinden wären zum Sportplatz gepilgert, um den Auftritt ihrer Gemeindegrößen verfolgen zu können.